Reisebericht: Isfahan

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ISFAHAN Reisebericht


Bevor der Isfahan Shopping Comlpex mit Kino, Fastfood Restaurants, Designer Shops, Nagelstudios und anderen Geschäften fertiggestellt ist, kann man auch noch ein trendiges Viertel in Isfahan besuchen. Das südwestliche Jolfa Viertel, wo sich auch die Armenischen Kirchen befinden, ist ein Muss für jeden, der aus der Altstadt fliehen möchte. In diesem Teil der Stadt ist die Bevölkerung besonders jung. Es gibt unzählige trendige Locations wie z.B. ZFC (die iranische Antwort auf KFC), Eiscafés, (natürlich alkoholfrei-) Cocktail Bars, Konfiserien, Pizza Huts und andere westlich anmutende Szene-Magneten. Auch stilvollere Lounges, alles für besonders junge und reiche Isfahanis.

Weiterhin wollten wir in einer Konfiserie Pistazien Leckerli kaufen. Wir haben diese kurzerhand geschenkt bekommen. Das zeigt erneut, wie gastfreundlich und ungezwungen die Iraner sind. Ohnehin sollten Sie, sobald Sie einen Hersteller besonders hochwertigen Konfekts sehen, ruhig probieren und diese wunderbaren Souvenirs gleich mitnehmen. In den ausgezeichneten Süßwaren-geschäften in Isfahan und Yazd haben wir unsere besten Geschenke gekauft. Die iranische Qualität überragt die türkische und ägyptische oftmals mit großem Abstand.

Leider ist Jolfa sehr weitläufig, aber es lohnt sich.

Wer jedoch nicht auf Kultur verzichten möchte, sollte an den armenischen Kirchen vorbeikommen. Als Christ ist man hier natürlich immer sehr willkommen. Man sollte beachten, dass die Karte aus dem Lonely Planet zu Isfahan nicht richtig ist und einige Straßen total falsch eingezeichnet sind. Vorausschauend lassen andere Reiseführer Jolfa einfach unter den Tisch fallen. Man sollte für die An- oder Rückreise zum Hotel jedoch ein Taxi in Betracht ziehen.


Andere Kulturhighlights in Isfahan sind den einschlägigen Reiseführern zu entnehmen. Gärten, Paläste, Moscheen und der Basar sind lohnende Ziele.

Noch ein kleiner Hinweis zum Medan-e-Eman, dem großen, berühmten Platz in Isfahan. Dieser Platz ist wirklich einmalig und eine tolle Sehenswürdigkeit. Man sollte aber dazu sagen, dass hier natürlich einige Touristen sind. Hier gibt es dann auch Iraner die den Tourist in perfektem Deutsch, Russisch, Französisch, Italienisch und natürlich Englisch ansprechen und erwarten. Erstens kann das sehr anstrengend für den Besucher sein, da man andauernd angesprochen wird und zweitens wollen ein paar von den Leuten den Touristen irgendetwas aufdrehen (Restaurant, Visa, Freundin). Man sollte in Isfahan eben etwas aufpassen, mit wem man spricht, besonders vor den Sehenswürdigkeiten.


Fortsetzung: Persepolis Reisebericht & Pasargad Reisebericht

text: tjark METZNER, nürnberg april 2009