Reisebericht: Bulgarien.Pilgerreise zum Rilakloster über Sofia

HOME   |   FRANKREICH   |   KAUKASUS   |   IRAN   |   RUSSLAND   |   KOREA   |   CONTACT

 

Reisebericht Bulgarien


Kloster Rila (Rilakloster)


Am allerheiligsten Ort Bulgariens muss man auch mal übernachtet haben (Reservierung telefonisch). Besonders abends, wenn alle Touristen weg sind, kann man das Kloster in einer einmaligen Kulisse und aus einer ganz neuen Perspektive betrachten. So kann man sich der orthodoxen Kirche auch gedanklich öffnen. Weiterhin empfiehlt sich eine Wanderung in das Rilagebirge. Hier musste Anna die „Fliegenchallenge“ erfüllen. Es galt so weit auf den Berg steigen, bis keine Fliegen mehr um ihren Kopf schwirrten (ihr Shampoo hat Fliegen magisch angezogen). Nebenbei musste Martin die „Interrail-Challenge“ für seine IGPs erfüllen: Kurz vor dem Gipfel hatten wir junge Menschen aus München getroffen, die uns fragten wieso wir kein Interrail hätten. Daraufhin antwortete Martin: 

„Interrail ist asozial“ (Nutzer des Balkan Flexi Pass 1st kommen weiter).


Das Rilakloster ist einmalig, lohnt unbedingt einen Besuch. Das Kloster Rila ist in die UNESCO-Weltkulturerbeliste eingetragen.



Sofia


Um uns in Sofia zu integrieren, mussten wir der Frage nachgehen, warum gibt es so (!) viele schöne junge Frauen in Sofia. Bis heute bleibt diese Frage ungelöst. Vielleicht liegt es am täglichen Konsum von Fashion TV?



Ruse (Russe)


Die Donaustadt ist wirklich himmlisch. Hier mussten wir versuchen, irgendetwas um 6:00 Uhr morgens zu machen. Das war Integration pur. Die Innenstadt ist sehr schön, wie in allen Donaumetropolen.



Iwanowa


Mit dem Regionalzug aus Ruse um 8:07 Uhr angekommen, beschlossen wir den weiten Marsch zu den 5 km entfernten Höhlenklöstern von  Iwanowa zu beschreiten. Gleich an dem Provinzbahnhof (Iwanowa hat nur 5000 Einwohner) konnten wir beim Chef des Bahnhofs unser Gepäck hinterlassen. Auf dem Weg pflückten wir ein paar Pflaumen. Die Höhlenkirchen sind UNSECO Weltkulturerbe. Man kann auch alternativ mit dem Taxi anreisen. Der Weg zurück ist nicht gerade Abwechslungsreich, besonders in der sengenden Hitze des Sommers.



Veliko Tarnovo
(auch Turnovo, Tirnovo, Tarnova)


Die Burganlage ist spitze und auch die Stadt liegt wunderschön auf den Hügeln. Wir speisten abends auf einem Balkon. Das Essen war köstlich! Wahrscheinlich das Beste Essen auf dem Balkan. Abends startete ein multikultureller Event in Veliko Tarnovo, wo wir natürlich teilnahmen. Überall gab es Essen und Musik. Veliko darf auf keiner Reiseroute fehlen.


Plovdiv


Hier musste Anna schon wieder eine Challange erfüllen, nämlich Schuhe kaufen. Diese Aufgabe löste Anna mit Bravur, bei der tollen Einkaufsstraße kein Wunder.


Fortsetzung: Türkei Reisebericht