Südkorea III

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Südkorea Reisebericht

allgemeine Reiseinformationen Südkorea


  1. I. Verkehr

  2. II. Essen

  3. III. Trinken

  4. IV. Shopping

  5. V. Literatur

  6. VI. Anreise nach Seoul / Incheon Airport


  1. I.Verkehr

    Wir entschlossen uns mal wieder für die ÖPV Variante. Bestens mit dem vergleichsweise billigen Korail Pass ausgestattet, musste uns Südkorea nur noch von der Leistungsfähigkeit des ÖPNV überzeugen.

    a) Korail Pass
    Der Korail Pass ist in verschiedenen Varianten erhältlich. Wir nutzen den Youth Pass für die unter 26 Jährigen. Dieser kostete für 10 Tage ca. 75 Euro pro Person. Weitere Details gibt es auf der Internetseite von Korail. Hier kann man den Pass auch gleich reservieren.  Die Kreditkarte wird dann erst bei Abholung in Korea belastet.
    Man muss die
    Reservierung, beziehungsweise Kauf abschließen bevor man in Korea landet. Dieser Pass ist in Kora nicht erhältlich. Wenn man dann in Südkorea ist, geht man dann im Bahnhof zu einer Korail Information (nicht an einen Fahrkartenschalter). Denn dort spricht das Personal fließend Englisch. Gleichzeitig empfehlen wir, für geplante Zugverbindungen die Reservierungen zu erstehen, denn es herrscht Reservierungspflicht.
    Kurz vor Abfahrt kann man natürlich auch reservieren, doch wenn man zwei oder mehr Personen sind, dann bekommt man womöglich keinen Sitzplatz nebeneinander.
    Reservierungen sind kostenlos! Bei Ermangelung einer Information, kann man die Reservierungen auch am Fahrkartenschalter erstehen.  Doch hier ist englischsprachiges Personal nicht garantiert.

    b) Zugkategorien und Lounges
    KTX Korea Express Train
    Saemaul
    Hugunghwa
    Der
    KTX (let’s speed up Korea) ist der Koreanische Hochgeschwindigkeitszug und verbindet Seoul über Daejeon und Daegu mit Busan. Dieser auf den TGV von Alstom basierende Zug erreicht auf den Neubaustrecken bis zu 300 km/h. Das Innenleben in der 2. Klasse gleicht dem Innenleben eines TGV und ist nicht besonders aufregend. Vergleichbar mit Zügen der DB mit etwas weniger Sitzkomfort (Siehe Bilder). Die 1. Klasse warte mit ganz tollen Goodies auf. So gibt es zwar wie in jeder 1. Klasse im Zug auf der einen Seite zwei Sitze und auf der anderen Seite nur einen Sitz, aber diese Sitze können vom Reisegast ganz bequem selber gedreht werden (z.B. in Fahrtrichtung, vis-a-vis). So gibt es weiterhin für die Reisegäste der 1.Klasse exklusives KTX Wasser und eine sehr große Auswahl an Zeitung (auch die englischsprachige Korea Herald).

    Wir können nur jedem Korailpass-Inhaber eine Fahrt in der 1.Klasse im KTX ans Herz legen. Denn die Fahrt ist extrem günstig. Denn man bezahlt nur 50% vom Klassenunterschiedspreis. Auf kurzen Strecken sind das meist nur 2000-3000 Won.
    Leider führt der etwa zwanzig Wagen lange Zug
    keinen Speisewagen. Besonders auf Langstrecken kann das sehr nervig sein. Als ausgleich kommt ein Servicemitarbeiter mit einem Caddy durch den Zug gefahren. Dieser bietet aber alle wichtigen Dinge an. Es gibt sogar Fertigsuppen zu kaufen.

    Lounges – Eintritt mit 1.Klasse Fahrkarte/Reservierung.
    Zusätzlich kann man an den großen Bahnhöfen die Samsung Lounges von Korail nutzen. Zugang hat man nur mit einem 1. Klasse Fahrkarte. Hier gibt es Wasser, Kaffee und verschiedenste Sitzmöglichkeiten. Zusätzlich gibt es kostenlose Internetterminals. Einfach am Eingang die 1. Klasse Reservierung vorzeigen.
    Bahnhöfe mit Lounges: Seoul Station, Deajeon, Daegu und Busan. Wir testeten die Samsung Lounge in Daejeon, die Inneneinrichtung ist wild zusammengewürfelt. Der komplette Aufenthaltsraum hat keine Fenster. Diese Lounges sind nicht so luxeriös wie bei dem europäischen Railteam. Trotzdem kann man hier bequem seine Wartezeit überbrücken.

    In den anderen Zügen gibt es auch eine
    Reservierungspflicht. Der Seamaul besteht nur aus 1. Klasse Wagen mit extrem bequemen Sitzen. Dieser Zug ist weitaus komfortabler als die Expressbusse. Hingegen ist der Hugunghwa spartanischer eingerichtet und bietet ausschließlich die 2. Klasse an

    Ein absolutes Highlight ist der Speisewagen in den Zügen (nicht im KTX und in anderen speziellen Zügen vorhanden). Dieser ist mit zwei
    Playstations und zwei  separaten Karaokeräumen ausgestattet. Wir nutzten diese Angebote auf der Nachtfahrt von Mokpo nach Seoul Yongsan. Dreißig Minuten kosteten 5000 Won und inkludierten ein dickes Buch mit allen verfügbaren Musiktiteln. Ganz am Ende des Buches sind die aktuellen Welthits. Es gibt eine riesige Auswahl von Madonna über Coldplay bis hin zu Iron Maiden oder Megadeth. Wir bestellten Cass Bier und somit wurde die Nacht zum Heidenspaß. Diese Art der Unterhaltung ist wirklich zu empfehlen!

    c) Busse
    Expressbusse sind meist empfindlich teurer, haben aber eine angenehmere Ausstattung als normale Busse. So gibt es in jeder Reihe nur 2 +1 Sitzplatz (wie im KTX 1. Klasse oder im Seamaul).
    Die Expressbusse verbinden in einem sehr dichten Takt bis spät abends die wichtigsten Metropolen des Landes.
    Normale Busse sind sehr günstig und fahren genauso oft die großen Städte an. Aber meistens binden diese Busse Regionalmetropolen an die Großstädte an. Diese Busse sind mittelmäßig schnell.
    Stadtbusse sind mit circa 1000 Won sehr billig und überbrücken auch mal bis zu 30 Kilometer zur nächsten Attraktion. Leider sind diese Busse sehr langsam und man kann ungefähr sagen, dass diese Art von Bus circa eine Stunde für 25 km braucht. Weiterhin haben diese Busse nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen – etwa 20 Sitzplätze. Trotzdem sind die Busse oft sehr voll. Teilweise ist es auch ein Horror mit diesen Bussen zu fahren, deshalb ist diese Art der Fortbewegung nur eingeschränkt empfehlenswert. Busfahrer verstehen kein Englisch, deshalb ist es schwer den richtigen Bus zu finden.

    d) Subway
    Die Metro (Subway) ist in den größten Städten verbreitet. Insbesondere in Seoul ist die Metro das Transportmittel Nummer 1. In anderen Städten  ist das Streckennetz lang noch nicht so dicht wie in Seoul. Hier braucht die U-Bahn oft sehr lang. Auf jeden Fall ist die U-Bahn nicht die schlechteste Wahl.

    e) Taxi
    Obwohl die Ampelschaltungen in Südkorea sehr nervig sein können, ist das Taxi wirklich schnell. Nur während des Berufsverkehrs zeigt das Taxi Schwächen. In Seoul beträgt der Taxigrundpreis 2400 Won. Im Rest des Landes schwankte der Preis zwischen 2300 Won und 2000 Won. Das Taxifahren kostet erfahrungsgemäß in größeren Städten mehr als in den kleineren Orten.

    f) Auto
    Viel Straßen, alle Schilder zweisprachig und die grenzenlose Freiheit sind die Vorteile eines Mietwagens in Südkorea. Doch leider hat das Vergnügen auch ein paar Nachteile. So braucht man zwingend den grünen Internationalen Führerschein. Zusätzlich gibt es in den großen Städten zur Rushhour große Staus und zusätzlich wird auf den Autobahnen Maut erhoben. Nicht zuletzt kann man nach dem Soju/Alkohol gar nicht mehr Autofahren. Deshalb sollte man es sich sehr gut überlegen ob man wirklich ein Auto braucht. Besonders auf dem Land ist das Auto essentiel um alle Kulturgüter in einer respektablen Zeit zu sehen.

    Als
    Fazit müssen wir feststellen, dass es für uns fast keinen Unterschied gemacht hat ob Auto oder Zug. Die Vorteile des einen haben die Nachteile des anderen Verkehrsmittels aufgefressen (und auch in umgekehrter Reihenfolge).
    Unsere
    Empfehlung, bei Gruppen ab 3 Personen lohnt sich schon oft das Auto. Sollte man hingegen nur die großen Städte bereisen, dann ist ein Auto hingegen Nonsens.

  2. II.Essen

    Ganz Südkorea ist übersäht mit Fastfoodlokalen. Wir wollen hier jetzt nicht über Sinn oder Unsinn der Systemgastronomieketten diskutieren. Vertreten sind unter anderen McDonalds, Burger King, KFC und Dunkin’ Donuts. Letztere Gesellschafft vermüllt mit ihren zahlreichen Filialen praktisch jede Stadt. Doch wenn man der Systemgastronomie nicht abgeneigt ist, können wir auf jeden Fall die einheimischen Ketten empfehlen. Zum Beispiel ist uns auf der Reise insbesondere die Lotteria ans Herz gewachsen. Diese Kette gehört zum koreanischen LOTTE Konglomerat. So punktete die Lotteria in jedem Fall bei der Qualität des  Essens und weiteren Annehmlichkeiten wie einem Piepser, wenn das Essen fertig ist. Die Burgersauce ist lecker und besonders die Patties sind sehr saftig. Und der größte Vorteil sind die auf den Einheimischen Gaumen zugeschnitten Produkte wie zum Beispiel der Bulgogi Burger. Dieser ist sogar als vegetarische Variante erhältlich einzeln erhältlich für 5500 Won. Im Herbst feierte Lotteria den 40-jährigen Geburtstag mit einem Geburtstagsburger. Dieser bestand aus einem Schrimps und Bulgogiteil.
    Die typischen
    koreanischen BBQ‘s sind ein Muss. Hier hat man die Chance -wenn auch zu sehr hohen Preisen- beispielsweise erstklassiges koreanisches Beef zu bestellen. Sirloin ist an sich ausschließlich von allerhöchster Güte. Das koreanische Beef ist tiefrot und man sollte es, trotz hohen Preises, dem Schwein vorziehen.
    Kimchi gibt es in vielen verschiedenen Varianten und man sollte hier auch aufgeschlossen sein, denn sie schmecken oft doch recht unterschiedlich.
    Spätestens an der Küste sollte man sich auf einem der
    Fischmärkte für den Genuss einiger roher Fische entscheiden. Meine Hepatitis-Inkubationszeit ist mittlerweile überschritten und ich habe mir von daher noch nichts eingefangen
    Restaurantempfehlungen sind in den jeweiligen City-Kapiteln.

  3. III.Trinken

    Die Koreaner unterscheiden sich in vielen Punkten von den anderen asiatischen Ethnien. Auf ihre außergewöhnliche Kultur und Mentalität können die Koreaner wirklich stolz sein. Einer dieser Unterschiede ist die relative Trinkfestigkeit von allen Koreanern. Selbst Frauen trinken abends mit ihren Freundinnen gerne mal den Soju (Alkoholgehalt zwischen 20 und 40% Vol.). In vielen Restaurants sieht man am Abend dann schon mehrere Flaschen Soju auf den Tischen der Gäste stehen. Mit zunehmender Stunde werden auch die Gäste lustiger. Wenn man als Tourist in Südkorea ist, dann bekommt man wie die Einheimischen gleich eine ganze Flasche auf den Tisch geknallt. Die kann man dann zum Essen wegbechern (fairerweise haben die Flaschen nur 375 ml Inhalt).
    Trotzdem sieht man in der Öffentlichkeit nur sehr
    selten betrunkene Personen. Vornehmlich Frauen trinken Soju, Männer bevorzugen das Bier.
    Soju wird in Südkorea sehr feminin beworben. Hier gibt es ein paar Teaser:

    Youtube I.
    Dieses Youtube II Video ist mit Lee Hyori, der berühmtesten Popsängerin des Landes. Die nächste Werbung ist die aktuellste Werbung für Soju. Diese Werbung für Schnaps läuft sogar in der U-Bahn Youtube III
    Apropos Werbung, dann darf diese mit Hyori Lee auf keinen Fall fehlen:Werbung für Ocean World:
    Youtube IV
    Sollte doch der Soju zu hart sein, dann kann man auch noch Wein trinken. Bei Asiana und in jedem Lokal gibt es Wein aus der ganzen Welt. Die Preise sind dafür auch sehr hoch.
    Neu in Mode sind die Biere die fast wie Wasser schmecken und trotzdem knapp 5% Alkohol haben. Mein Favorit war das wässrige „hite“ welches mit dem Slogan wirbt „
    clean crisp and fresh“. Martin hingegen bevorzugte das Cass. In den kleinen Supermärkten gibt es noch viele weitere Sorten aus dem In- und Ausland. Empfehlenswert ist hier das sonst so teure Asahi (dieses wird in Südkorea von LOTTE vertrieben). Dieses Bier kann man unter Umständen schon für 2000 Won für 500 ml erhalten. Das ist ein sehr guter Preis für ein gutes Design-Bier.
    Auch auf dem
    Softdrinkmarkt hat LOTTE mit der Tochterfirma LOTTE Beverage zugeschlagen. So bietet LOTTE mit Pocari Sweat und Chilsung Cider zwei beliebte Marken. Weiterhin sind die üblichen Verdächtigen Softdrinkriesen aus den USA erhältlich.

  4. IV. Shopping

    Richtige Supermärkte gibt es kaum. Um diese zu finden sollte man auch wissen, dass ein E-Mart nichts mit Elektronik zu tun hat. Der E-Mart bietet qualitativ hochwertiges Essen an. So sind zum Beispiel abgepackte Muscheln und weitere frische Instantprodukte durchweg erhältlich. Richtig schmackhaft sind dann noch die Meeresfrüchtestände und die Kimchiinsel. Der ganze Markt ist übervoll mit Promotions und verkaufsfördernden Maßnahmen.
    In jeder Stadt gibt es dann noch verschiedene Märkte auf denen man alles erstehen kann, was das Herz begehrt.
    Sollte doch mal der kleine Hunger kommen (auch
    drei Uhr nachts), dann kann man einen der wahnsinnig vielen kleinen Supermärkte -sprich: Conveniencestores- besuchen, welche mit einem äußerst eingeschränkten Produktportfolio aufwarten. Omnipräsent sind ‚Family Mart’, ‚Buy the Way’ oder auch ‚seven eleven’

    Premium Snacks gibt es dann bei ‚Baguette Paris’ oder ‚Tours les jours’. Jedenfalls ‚Tours les jours’ besitzt über 1000 Filialien in Südkorea (Quelle:  Werbung in Seoul)

    Fashion Shopping: Direkt neben dem LOTTE Hotel befindet sich der LOTTE Departmentstore. Hier findet man wirklich alles, von der Tom Ford Sonnenbrille bis hin zu LVMH‘s Louis Vuitton Store. Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, bei genau dieser Filiale auch mal in der Einlassschlange zu warten. Der Shop war schlicht gesagt überfüllt und man wurde nur sehr sporadisch reingelassen. Hier kaufen vornehmlich die Japaner ein. Im Untergrund des Departmentstores gibt es unzählige kleine Restaurants mit sehr interessanten Speisen. Im Anschluss an den LOTTE Store befindet sich noch die ‚Youngline’ Abteilung, welche sich über ein weiteres Hochhaushaus erstreckt. Hier haben alle Labels aus Südkorea, die was auf sich halten, einen Store. Hervorzuheben sind die wirklich billigen Marken, wie ‚us n them’. Die T-Shirt-Preise liegen um 20.000 Won.
    Sonst gibt es überall in der Stadt Geschäfte die zum
    Kaufrausch einladen. Kommerz wird auch im kapitalistischen Südkorea ganz groß geschrieben.
    Weit verbreitet sind dann noch ein paar weitere internationale Marken, welche mit eigenen Geschäften aufwarten. Exemplarisch sind die fast in jeder Stadt vorhandenen
    FILA Stores zu nennen, welche derzeit mit Paris Hilton werben.

    Wenn man auf koreanische Kleidung nicht verzichten möchte, dann kann man beim koreanischen
    Onlinehändler G-Market einkaufen. Die Ware wird sogar weltweit versendet. Die Werbung von G-Market ist wieder mit Lee Hyori.

  5. V. Literatur
    ###LONELY PLANET KOREA
    ###WALLPAPER SEOUL, PHAIDON PRESS

  6. VI. Anreise
    Freitag 14. August 2009 16.10 Uhr
    Frankfurt Flughafen Fernbahnhof. Die Sonne blinzelt durch die Schönwetterwolken. Im Airrailcenter steht gerade auf Gleis 4 abfahrbereit der ICE 1643 nach Dresden Hbf. Indes summen schon die Drehstromgeneratoren des ICE 506 auf Gleis Fern 6. Dieser ist gerade angefahren um um 18.20 Uhr Dortmund zu erreichen. Zur gleichen Zeit in der ersten Etage des Airrailcenter liegen gerade zwei deutsche Reisepässe auf einem Tisch direkt am Fenster zur A3. Die zwei 0,2l fassenden Pepsigläser beinhalten heute ausnahmsweise Piper-Heidsieck und stehen direkt neben den aufgeschlagenen Reisepässen. Die DB Lounge für bahn.comfort-Kunden fühlt sich auf einmal streng vertraulich an. Bei einem Visum sind schon die aufgedruckten Buchstaben und Zeichen verschwommen. Darf man damit Einreisen? Martin und mich beschäftigen noch ganz andere Fragen: Haben wir das Euro-Bargeld? Haben wir die Euromünzen? Haben wir verdächtige Publikationen? Haben wir die E-Tickets? Ist dieser Tag ein ganz normaler Tag? Wie werden wir uns in 24 Tagen fühlen?
    Doch es bleibt kaum noch Zeit. Schnell werden alle persönlichen Dinge zusammen gerafft. Auf geht’s! Auf zu Korea2!
    Asiana Airlines beförderte uns mit einer Boeing 777 direkt nach ICN Incheon (sprich: Inschonn). Wenn man sich gerade nicht intensiv mit Airlines beschäftigt, wird einem
    Asiana bestimmt nichts sagen. Doch diese Airline ist Mitglied der Star Alliance und versucht durch hohen Service zu brillieren. Deshalb wurde Asiana von Fluggästen 2009 zur besten Airline der Welt mit 5 Sternen gewählt (siehe Quelle). Die Flugzeuge auf der Strecke FRA-ICN sind schon etwas älter und das ‚onboard entertainment programm’ ist außer der touch-screen Funktion wenig beeindruckend. Nichtsdestotrotz möchte ich die wohlschmeckenden Gerichte hervorheben. Die Koreanischen Spezialitäten sollte man unbedingt probieren (Hinflug: Bibimbap und als Frühstück Seafood – Vorsicht spicy). Weiterhin waren wir als Reisende in der Kategorie ‚Traveler’ die einzigen Europäer mit echten europäischen Wurzeln. Alle anderen Reisenden waren Koreaner oder Menschen mit koreanischen Wurzeln. Unsere Reise begann also schon am Flughafen in Frankfurt.
    Pünktlich landeten wir in einer völlig neuen Welt. Der Flughafen Incheon wurde auch noch 2009 zum
    besten Flughafen der Welt (siehe Quelle) gekürt. Die Architektur und die einhergehende Übersichtlichkeit überzeugen selbst uns. Positiv ist uns die fehlende Werbung aufgefallen. Viel bedeutender für Reisende aus dem asiatisch-pazifischen Raum sind die wirklich kurzen Umstiegswege. Weiterhin wartet der Flughafen mit unzähligen Goodies für Transitreisende auf, zum Beispiel mit einer Reise in das nahe gelegene Naturschutzgebiet.
    Für uns ging es allerdings nicht in den Transitbereich sondern gleich durch die Pass- und Zollkontrolle zum Geldabheben und zur Touristeninformation. Bestens ausgestattet mit Informationsmaterial gingen wir zum Bahnhof des
    AREX (Airport Express Train). Wir kauften uns direkte Tickets in die Innenstadt inklusive Subway für 5000 Won pro Person. Die Commuter Trains fahren relativ häufig und halten auch öfter. Diese sind aber nur unwesentlich langsamer als die Expresszüge auf der Strecke bis Gimpo Airport. Die Verbindung war auch nur bis zum Gimpo Airport fertig und wir mussten in die U-Bahn (Subway) Linie 9 umsteigen, was nicht minder angenehm war, da dieser auch als Express Subway verkehrt. Innerhalb von 60 Minuten erreichten wir unsere Zielhaltestelle Euljiro 1-ga und schließlich das Hotel Metro.

    Fortsetzung: Seoul Reisebericht




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